Thema

13.06.08

Die Parodontitis - oft unterschätzt!

10.04.08

Mitarbeiter des Monats

.......Kinderzahnmedizin

.....insofern sind auch die häufig erhobenen Vorwürfe einer "Unterbehandlung" zu relativieren. Trotzdem müssen auch bei der Milchzahnbehandlung allgemein zahnärztliche Regeln eingehalten werden - häufig werden diese aber auf die kleinen Patienten modifiziert angewandt. Daneben sind andere "klassische" Behandlungen - wie z.B. eine Wurzelkanalbehandlung - nicht oder nur rudimentär möglich.

Von den Füllungen her werden mit Amalgam die besten klinischen Ergebnisse erzielt - als mittlere Verweildauer gelten dabei drei Jahre, ein Wert, der von anderen Materialien kaum erreicht wird. Die heute in der Mehrzahl verwendeten Materialien (s.u.), welche vor allem ästhetischen Ansprüchen genügen, werden bei der Erwachsenenbehandlung meist nur als Langzeitprovisorien verwendet.

 

Vorbereitung des Kindes

wichtig - ja für das ganze Leben prägend! - ist der erste Kontakt mit einer Zahnarztpraxis. Müssen hier dem Kind aufgrund der Schwere der Erkrankung Schmerzen zugefügt werde, so hat dies je nach Psyche u.U. gravierende Auswirkungen.

Kinder sollten möglichst früh an den Zahnarzt gewöhnt werden. Ein Zahnarztbesuch empfiehlt sich auch dann, wenn

noch keine Beschwerden aufgetreten sind, damit das Kind sich frühzeitig an die Praxis gewöhnt und Ängste abbauen kann. Generell gilt: Wenn der erste Zahnarztbesuch nicht aus einem Schmerzanlass geschieht, sind die Kinder/Jugendlichen auch später sehr viel besser für zahnärztliche Eingriffe zugänglich. Spätestens dann, wenn die ersten Zähnchen durchgebrochen sind (etwa im Alter von zwei Jahren), sollte das Kind in einer zahnärztlichen Praxis vorgestellt werden. Bereits in dieser frühen Phase kann der Arzt erste Empfehlungen mitgeben, und die frühzeitige Erkennung von Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten kann entscheidend sein. Diese speziellen Untersuchungen beinhalten eine Einschätzung des Kariesrisikos, Ernährungs- und Mundhygieneberatung, die Anleitung zur frühkindlichen Mundhygiene und Empfehlungen zur Fluoridierung.

Sollten schon Schmerzen eingetreten und das Kind sehr ängstlich sein, so sollte in Zusammenarbeit mit dem Kinderarzt nach einer geeigneten medikamentösen Vorbereitung ( Prämedikation) gesucht werden; evtl. ist ein Kinderpsychologe hinzuzuziehen. Eine Narkose sollte wegen des Narkoserisikos nur im äußersten Fall in Betracht gezogen werden.