Thema

13.06.08

Die Parodontitis - oft unterschätzt!

10.04.08

Mitarbeiter des Monats

Mund- und Zahngesundheit

Erosionen durch zu viel Säure

Nicht- rauchen:

Rauchen schwächt das Abwehrsystem des Körpers; er kann sich deshalb gegen die Bakterien viel schlechter wehren. Gerade in der Mundhöhle, die am intensivsten mit dem Rauch in Kontakt kommt, kann dies verheerende Folgen haben.

 

Süßes:

Gegen den Genuss gesüßter Speisen und Getränke ist nicht unbedingt etwas einzuwenden, sofern die Zähne möglichst nach dem Genuss gereinigt werden. Dies gilt übrigens auch für klebriges Obst, beispielsweise Bananen, oder stärkehaltige Speisen wie Kartoffelchips und Ähnlichem. Eine Spülung mit Wasser oder ein zahnschonender Kaugummi ist besser als nichts, kann aber nie die gründliche mechanische Reinigung ersetzen.

 

Saures:

Zucker ist allerdings nicht das Einzige was Limonaden, Soft-Drinks und viele Fruchtsäfte zu einer Gefahr für Mund und Zähne macht, auch die darin enthaltenen Säuren können schwere Schäden verursachen. Sie werden zwar teilweise durch den Speichel neutralisiert und abtransportiert, dennoch kann hier das Nachspülen mit Wasser oder der Genuss zuckerfreier, am besten noch xylithaltiger Kaugummis helfen, diesen Vorgang zu beschleunigen. Um Erosionen vorzubeugen, sollten die Zähne nach dem Genuss säurehaltiger Speisen und Getränke nicht gleich geputzt werden, sondern frühestens nach einer halben Stunde.

 

Fluorid:

Die Verwendung fluoridhaltigen Speisesalzes unterstützt die Remineralisierung des Zahnschmelzes und macht ihn widerstandsfähiger. Fluorid ist auch in Zahnpasten und Mundspülungen enthalten.

 

Kinder:

Die von Kinderärzten häufig für Säuglinge in den ersten zwei Lebensjahren verordnete Gabe von Fluoridtabletten ist sicher sinnvoll. Ab dem Durchbruch der ersten Milchzähne sollte dann aber die tägliche Reinigung mit einer reduziert fluoridhaltiger Kinderzahnpasta (nach Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde mit maximal 500 ppm Fluorid) erfolgen. Ab dem zweiten Geburtstag sollten die Milchzähne auf diese Weise zweimal täglich geputzt werden. Besser ist allerdings die Verwendung normaler fluorhaltiger Zahnpasta (bei Kleinkindern nur unter Aufsicht!), wobei dann aber keine Fluoridtabletten verabreicht werden sollten.

 

Spülungen:

Nach dem Zähneputzen oder zwischendurch mit einer fluoridhaltigen Mundspülung spülen bekämpft die Bakterien und härtet den Zahnschmelz. Nur kurzzeitig und kontrolliert zu empfehlen ist hingegen die Anwendung von Chlorhexidinhaltigen Mitteln zur Bakterienreduktion und als Plaquebremse. Chlorhexidin wird in Mundspüllösungen, Gelées und Lacken angeboten, sollte aber nur in Absprache mit der Zahnärztin oder dem Zahnarzt und nur für begrenzte Zeit angewandt werden.