News und Infos aus der Welt der Zahnmedizin

 

Aktuelle Informationen zum Coronavirus

Stand 21.4.2020

Liebe Patientin, lieber Patient

Laut dem BAG dürfen  Zahnarztpraxen wieder öffnen, dies ab Montag,

dem 27.4.2020.

Das bedeutet, dass wir wieder im gewohntem Umfang unser ganzes Spektrum an Behandlungen anbieten können.

Rufen Sie uns an für einen Termin! Unter 062 391 10 00 erhalten Sie schnellstmöglich Ihren Wunschtermin.

Davon ausgenommen sind Personen, welche ein erhöhtes Risiko aufweisen, bei einer Infektion mit dem Covid-19 Virus ernsthafte Symptome zu entwickeln. Gemäss dem Bundesamt für Gesundheitswesen BAG gelten folgende Personen als Risikopatienten:

Personen ab 65 Jahren und solche mit bestehender Vorerkrankung
Für diese Gruppen kann das neue Coronavirus gefährlich sein. 


Mit einer dieser Vorerkrankungen ist man besonders gefährdet:


- Bluthochdruck
- Chronische Atemwegserkrankungen
- Diabetes
- Erkrankungen und Therapien, die das Immunsystem schwächen
- Herz-Kreislauf-Erkrankungen
- Krebs

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Verfärbt sich die Spucke nach dem Zähneputzen rot?

Zahnfleischbluten darf nicht ignoriert oder unterschätzt werden. Es kann auf eine Zahnfleisch- oder Zahnbett- entzündung hinweisen, die wiederum die Allgemein- gesundheit beeinflussen kann.

Blut an der benutzten Zahnseide, rötliche Spu- ren auf abgebissenen Nahrungsmitteln, gerötetes oder geschwollenes Zahnfleisch: Solche Alarm- zeichen müssen Betroffene ernst nehmen, denn sie deuten auf eine Entzündung hin. Eine Zahn- fleischentzündung oder Gingivitis entsteht, wenn wir die Zähne nicht gründlich genug putzen. Es bilden sich Beläge, die schädliche Bakterien ent- halten und die Entzündung verursachen.

Wer unter Zahnfleischbluten leidet, muss gründlicher putzen. Eine Putzpause einzulegen,
um das Zahnfleisch zu schonen, ist falsch. (Foto: iStock)

Wird die Entzündung nicht gestoppt, kann sich aus der harmlosen Zahnfleischentzündung eine Parodontitis, eine Zahnbettentzündung, entwi- ckeln. Das Zahnbett umgibt die Zähne und ver- ankert diese elastisch im Kieferknochen, es federt Belastungen ab. Weitet sich die Entzündung aus,

kann sie auf den Kieferknochen über- greifen und ihn abbauen. Die Zähne werden beweglich und verlieren schliess- lich an Halt – sie fallen aus. Dies alles geschieht in der Regel sehr langsam, meist ohne dass Patienten Schmerzen spüren oder es sonst wahrnehmen. Zahnfleischbluten sollte daher vom Zahnarzt untersucht werden.

Parodontitis muss behandelt werden


Mit einer unbehandelten Parodontitis können Betroffene nicht nur ihre Zähne verlieren, sie setzen auch ihren Körper unter Druck. Studien zeigen, dass Paro- dontitis gleichzeitig mit Allgemein-

erkrankungen wie Diabetes auftritt und zusammenhängt. So leiden Zuckerkranke öfter und stärker unter Parodontitis als andere. Umgekehrt kann eine Parodon- titis den Diabetes verschlimmern. Paro- dontitis ist nie alleinige Ursache für solche Krankheiten, mit ihrer Behand- lung senkt sich aber auch das Risiko für die anderen Erkrankungen.

Was Zahnfleischbluten fördert

Zahnfleisch- und Zahnbettentzündun- gen werden durch eine schlechte oder falsche Mundhygiene begünstigt. Auch die hormonelle Veränderung während der Schwangerschaft oder Pubertät, Stress oder Allgemeinerkrankungen wie Dia- betes fördern eine Parodontitis. Rauchende setzen ihr Zahnfleisch einem

besonderen Risiko aus: Sie leiden häu- figer unter Entzündungen als andere und sprechen schlechter auf Behand- lungen an. Der Verlauf einer Parodon- titis ist bei Rauchenden deutlich schwe- rer, der Gewebeabbau erfolgt bei ihnen schneller als bei Nichtrauchern.

Ohne Zahnbelag keine Entzündung

Eine bestehende Parodontitis kann durch eine systematische Behandlung meist zum Stillstand gebracht werden. Die verursachende bakterielle Plaque muss vollständig entfernt werden. Dies gelingt mit einer professionellen Reinigung in der Zahnarztpraxis. Die Fachpersonen zeigen ihren Patientinnen und Patien- ten, wie sie ihre Zähne und ihr Zahn- fleisch richtig pflegen. Es reicht nicht, die Glattflächen zu reinigen. Parodonti- tispatienten müssen insbesondere ihre Zahnzwischenräume und den Zahn- fleischrand belagfrei halten.

Gegen Zahnfleischbluten hilft vor allem Zähneputzen. Auf sauberen Zähnen sie- deln sich Bakterien nicht so leicht an – ohne Zahnbelag keine Erkrankung. 

Quelle: Zahninfo Patientenzeitung SSO. November 2017