News und Infos aus der Welt der Zahnmedizin

 

Aktuelle Informationen zum Coronavirus

Stand 21.11.2021

Liebe Patientin, lieber Patient

Das Corona Virus hat uns nach wie vor im Griff. Zwischenzeitlich gibt es verschiedene Varianten, aber auch eine effektive Impfung. Diese verhindert meistens schwere Verläufe, auch ist das Ansteckungsrisiko geringer. Ebenfalls ist die eigene Virenlast geringer, womit das Risiko andere anzustecken ebenfalls kleiner ist. 

Trotz Impfung kann man sich jedoch anstecken, dies mit weit geringeren Risiken. Oft sind die Symptome milde, oder die Ansteckung verläuft sogar symptomlos. Das macht die Impfung nicht uneffektiv, im Gegenteil, sie hilft schwere Verläufe zu verhindern, dies zeigen ganz klar die Zahlen des BAG.

Die Funktionsweise der Impfung zu verstehen ist nicht ganz einfach, denn im Gegensatz zu vielen anderen bekannten Impfungen führt sie nicht zu einer lebenslangen Immunität, sondern die Wirksamkeit nimmt langsam ab. Leider kursieren viele Gerüchte, fake News und Falschinformationen. 

Schlussendlich ist das Risiko an Covid19 zu erkranken um ein Vielfaches höher, als das Risiko an einer Nebenwirkung der Impfung zu erkranken. 


Mit einer dieser Vorerkrankungen ist man trotz Impfung gefährdet:


- Bluthochdruck
- Chronische Atemwegserkrankungen
- Diabetes
- Erkrankungen und Therapien, die das Immunsystem schwächen
- Herz-Kreislauf-Erkrankungen
- Krebs

Lassen Sie sich Impfen, Sie schützen damit sich selber, und helfen damit die Pandemie in den Griff zu bekommen, vor Allem helfen Sie mit, unser Gesundheitswesen nicht unnötig zu belasten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Verfärbt sich die Spucke nach dem Zähneputzen rot?

Zahnfleischbluten darf nicht ignoriert oder unterschätzt werden. Es kann auf eine Zahnfleisch- oder Zahnbett- entzündung hinweisen, die wiederum die Allgemein- gesundheit beeinflussen kann.

Blut an der benutzten Zahnseide, rötliche Spu- ren auf abgebissenen Nahrungsmitteln, gerötetes oder geschwollenes Zahnfleisch: Solche Alarm- zeichen müssen Betroffene ernst nehmen, denn sie deuten auf eine Entzündung hin. Eine Zahn- fleischentzündung oder Gingivitis entsteht, wenn wir die Zähne nicht gründlich genug putzen. Es bilden sich Beläge, die schädliche Bakterien ent- halten und die Entzündung verursachen.

Wer unter Zahnfleischbluten leidet, muss gründlicher putzen. Eine Putzpause einzulegen,
um das Zahnfleisch zu schonen, ist falsch. (Foto: iStock)

Wird die Entzündung nicht gestoppt, kann sich aus der harmlosen Zahnfleischentzündung eine Parodontitis, eine Zahnbettentzündung, entwi- ckeln. Das Zahnbett umgibt die Zähne und ver- ankert diese elastisch im Kieferknochen, es federt Belastungen ab. Weitet sich die Entzündung aus,

kann sie auf den Kieferknochen über- greifen und ihn abbauen. Die Zähne werden beweglich und verlieren schliess- lich an Halt – sie fallen aus. Dies alles geschieht in der Regel sehr langsam, meist ohne dass Patienten Schmerzen spüren oder es sonst wahrnehmen. Zahnfleischbluten sollte daher vom Zahnarzt untersucht werden.

Parodontitis muss behandelt werden


Mit einer unbehandelten Parodontitis können Betroffene nicht nur ihre Zähne verlieren, sie setzen auch ihren Körper unter Druck. Studien zeigen, dass Paro- dontitis gleichzeitig mit Allgemein-

erkrankungen wie Diabetes auftritt und zusammenhängt. So leiden Zuckerkranke öfter und stärker unter Parodontitis als andere. Umgekehrt kann eine Parodon- titis den Diabetes verschlimmern. Paro- dontitis ist nie alleinige Ursache für solche Krankheiten, mit ihrer Behand- lung senkt sich aber auch das Risiko für die anderen Erkrankungen.

Was Zahnfleischbluten fördert

Zahnfleisch- und Zahnbettentzündun- gen werden durch eine schlechte oder falsche Mundhygiene begünstigt. Auch die hormonelle Veränderung während der Schwangerschaft oder Pubertät, Stress oder Allgemeinerkrankungen wie Dia- betes fördern eine Parodontitis. Rauchende setzen ihr Zahnfleisch einem

besonderen Risiko aus: Sie leiden häu- figer unter Entzündungen als andere und sprechen schlechter auf Behand- lungen an. Der Verlauf einer Parodon- titis ist bei Rauchenden deutlich schwe- rer, der Gewebeabbau erfolgt bei ihnen schneller als bei Nichtrauchern.

Ohne Zahnbelag keine Entzündung

Eine bestehende Parodontitis kann durch eine systematische Behandlung meist zum Stillstand gebracht werden. Die verursachende bakterielle Plaque muss vollständig entfernt werden. Dies gelingt mit einer professionellen Reinigung in der Zahnarztpraxis. Die Fachpersonen zeigen ihren Patientinnen und Patien- ten, wie sie ihre Zähne und ihr Zahn- fleisch richtig pflegen. Es reicht nicht, die Glattflächen zu reinigen. Parodonti- tispatienten müssen insbesondere ihre Zahnzwischenräume und den Zahn- fleischrand belagfrei halten.

Gegen Zahnfleischbluten hilft vor allem Zähneputzen. Auf sauberen Zähnen sie- deln sich Bakterien nicht so leicht an – ohne Zahnbelag keine Erkrankung. 

Quelle: Zahninfo Patientenzeitung SSO. November 2017

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